Sitzung der Stadtvertretung der Stadt Rerik am 26.04.2012

Sitzungstermin: Donnerstag, 26.04.2012, 19:30 Uhr
Ort, Raum: Rathaus in Rerik

Tagesordnung:
Öffentlicher Teil

  1. Eröffnung der Sitzung, Feststellen der Ordnungsmäßigkeit der Einladungen, der Anwesenheit und der Beschlussfähigkeit
  2. Einwohnerfragestunde
  3. Änderungsanträge zur Tagesordnung
  4. Bestätigung der Niederschrift der vorangegangenen Sitzung der Stadtvertretung
  5. Bericht des Bürgermeisters
  6. Beschluss über die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan einschließl. seiner Anlagen für das Jahr 2012
  7. Umbenennung von Straßennamen
  8. Beschluss über die 1. Änderungssatzung zur Friedhofsgebührensatzung der Stadt Ostseebad Rerik
  9. Beschluss über die Friedhofssatzung der Stadt Ostseebad Rerik
  10. Beschluss über die 1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung einer Fremdenverkehrsabgabe

nachfolgend nichtöffentlicher Teil

In Kröpelin findet die nächste Sitzung der Stadtvertretung am 31.05.2012 statt.
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65 Jahre Reriker Heulbojen

Ministerpräsident war zum Jubiläum an Bord

Text und Fotos mit freundlicher Genehmigung des Autors

Rerik – Eigentlich geht man in diesem Alter in den Ruhestand – die Reriker Heulbojen sind aber aktiver als je zuvor. Einer der Gründe, weswegen anlässlich des 65-jährigen Jubiläums auch Ministerpräsident Erwin Sellering kürzlich den Weg ins neue Reriker Kulturhaus fand.

“Es dürften statt Waffen nur die Musikinstrumente sprechen, dann wäre Frieden auf der Welt”, zitierte der erste Vorsitzende Gerd Strübing in seiner Begrüßung einen Sangeskameraden. Die Heulbojen jedenfalls haben mit ihren derzeit 46 Mitgliedern in diesem Sinne “in fast allen Bundesländern und im Ausland ihre Spuren hinterlassen”, so Strübing, der auf die mehr als 50 bis 60 Auftritte im Jahr verwies.

Reriker Heulbojen am 13.04.2012

Wenn Alterspräsiden Joachim Renz – von 1957 bis 2007 Chorleiter der Reriker Heulbojen – die Leitung übernimmt, stimmt auch Erwin Sellering (2.v.r.) zum “Mecklenburger Heimatlied” mit ein.

“Ohne die Shantysänger wäre die musikalische Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern weniger farbig – und die Auftritte im Ausland sind beste Werbung für unser Land”, betonte Erwin Sellering in seinem Grußwort. Singen sei eine besonders schöne Form der Traditionspflege und das Singen im Chor dabei die Königsdisziplin. “Das ist nur möglich mit Sängern, die mit viel Begeisterung, mit viel Herz und Einsatz bei der Sache sind – und ihre Freude am Singen spürt jeder.” Schließlich hätten die Heulbojen “einen großen Anteil daran, dass das, was Mecklenburg-Vorpommern einmalig und unverwechselbar macht, lebendig ist und lebendig bleibt”, betonte der Ministerpräsident.

Sellering lobte den Chor auch für sein Engagement für die Gemeinschaft: “Die Sänger unterstützen Kirchgemeinden, Seniorenprojekte, krebskranke Kinder, die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Dieses beeindruckende Engagement für andere Menschen verdient große Anerkennung. Dafür danke ich sehr herzlich.” So kamen etwa allein für die DGzRS mehr als 4.000 Euro durch die Mitnahme von Sammelschiffchen zusammen.

Nun aber stehen die Zeichen für die Sänger wieder auf Repräsentation Mecklenburg-Vorpommerns im Ausland. Erinnert sei nicht nur an die Teilnahme beim Adventssingen im Wiener Rathaussaal – Erwin Sellering schmunzelnd: “Da habt ich bewiesen, dass Walzer nicht alles ist.” In diesem Jahr ist die Teilnahme am Shantychortreffen in Prag einer der Höhepunkte. Der Ministerpräsident ist sicher, dass die Heulbojen als ältester Shantychor unseres Bundeslandes dabei “eine frische Ostseebrise an die Moldau bringen werden”. mig

INFO: Weitere Informationen zu den Reriker Heulbojen im Internet unter http://www.rerikerheulbojen.de

Reriker Heulbojen am 13.04.2012

Unter den Gästen: Bürgermeister Wolfgang Gulbis (3.v.l.) und Landrat Thomas Leuchert (5.v.l.)

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Die Insolvenz des Grand Hotels Heiligendamm, die Halbinsel Wustrow, die Ostsee-Zeitung und die Wahrheit

Am 27.02.2012 meldeten die Grand Hotel Heiligendamm GmbH & Co KG (Fundus Fonds 34) und die Grand Hotel Heiligendamm GmbH Insolvenz an. Natürlich denkt man bei allen medienträchtigen Vorgängen bei “Fundus” immer auch an die Halbinsel Wustrow, die seit 1998 im Besitz der Immobiliengruppe aus NRW ist. Nun also kommt es zu einem Offenbarungseid bei “Fundus”. Was wird aus Wustrow?

Das fragte sich auch der neue Chefredakteur der Doberaner Regionalausgabe der Ostsee-Zeitung, Herr Andreas Meyer in seiner Ausgabe am 09.03.2012. Ganz groß titelt er: “Stillstand seit 14 Jahren: Nun will der Bürgermeister einen Kompromiss aushandeln – Halbinsel Wustrow: Rerik bietet erstmals Gespräche an” und zitiert nachfolgend den Reriker Bürgermeister Wolfgang Gulbis.

Nicht zu lesen ist, das Herr Meyer lediglich kurz am Telefon nachfragte. Und scheinbar kann Herr Meyer das Gesagte, als Neuling in der Gegend, auch nicht richtig einordnen. Denn tatsächlich hat sich an der Haltung der Stadt Rerik in all den Jahren und auch unter diesen Umständen nichts geändert.

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