Der Wahlkampf hat begonnen. Auch in und um Rerik. Für heute hat die SPD alle Aktiven zum bundesweiten Aktionstag gegen die Merkelsteuer aufgerufen. Den meisten ist sie unter dem Begriff Mehrwert- oder Umsatzsteuer bekannt. Doch seit die CDU-Kanzlerkandidatin einen Teil ihrer Mission zur Umgestaltung Deutschlands veröffentlichte, verbindet sich ihr Name unlösbar mit ihrem Vorhaben. Die Merkelsteuer würde vieles teurer machen. Geld aber kann nur einmal ausgeben werden. Die Folge wird sein, daß noch mehr gespart werden muß und die Binnennachfrage weiter lahmt. Wenn die Union dann noch Parolen schwingt, wie die Mieten wären davon nicht betroffen und dabei kein Wort von den Betriebskosten sagt, ja dann ist es mit der norddeutschen Zurückhaltung vorbei. Dann muß man aktiv werden! Man nehme also eine gute Grundlage…

reichlich Wasser…

Kleister…

das Anliegen…

und schon ist das erste Plakat fertig…

und die Massenproduktion kann starten…

trocknen…

und ab damit an den nächsten Laternenmast…

zwischendurch mal ein kleiner Hinweis…

doch dann wieder etwas größer…

und auch hier…

und auch noch da…

und bald auch in Ihrer Nähe…
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ist kein Selbstzweck. Die Mission, begonnen vor fast 150 Jahren, ist noch lange nicht erfüllt, weder im Großen, noch im Kleinen. Auch in Rerik oder Kröpelin gibt es einiges zu tun. Helfen Sie mit!
Hallo Genossen!
Ein schöner Fotobericht von Eurer Plakataktion! Der hat mir gut gefallen, darf ich den evt. für unsere Homepagegestaltung in der Idee kopieren?
Mit den besten Grüßen aus Hamburg!
Henner Kühne
Vorstandsmitglied WBZ III
Distrikt Billstedt
LO Hamburg
Glückwunsch,
die 2%-ige Merkelsteuer habt ihr erfolgreich verhindert – und durch die Stein-brück/meier Steuer von 3% ersetzt.
Weiter so,
H.P.Gumm
Verlogene Bande. Und jetzt auch noch die Zensurinfrastruktur schaffen. Mein Parteibuch jedenfalls ging nach der Bundestagsabstimmung über das Zensurgesetz in die Post.
Hallo “ExSPDler”,
wahrscheinlich wird es sie wenig überraschen, wenn ich Ihnen hier mitteile, daß ich Ihnen Ihre kleine Geschichte nicht abnehme.
Wäre sie wahr, würden Sie sicherlich nicht beleidigend und anonym schreiben, sondern sachlich und mit Ihrem Namen oder zumindest den Namen Ihres ehemaligen Ortsvereins angeben. Und wären Sie tatsächlich ein echter “ExSPDler”, dann wüßten Sie, daß Sie bei uns, als für Sie keinesfalls zuständigem Ortsverein, nicht an der richtigen Adresse sind. Nicht wir haben für das unsägliche Internetzensurgesetz gestimmt, sondern die Damen und Herrn Abgeordnete im Bundestag.
Aus all dem folgere ich, daß Sie lediglich ein “Agent Provocateur” sind, der etwas Zwist in der SPD stiften möchte. Einen echten SPDler wird all das zwar nicht entzücken, aber da hat man schon ganz andere Krisen ertragen.
http://www.spd-rerik.de/einer-partei-anzugehoeren-heisst-nicht-mit-allem-einverstanden-zu-sein.htm
Mit freundlichem Gruß
Thomas
Genau diese Aktion mit der “Merkelsteuer” ist auch der Grund, weshalb ich nie wieder SPD wählen werde. Zuerst gegen 2 % Mehrwertsteuererhöhung plakatieren und dann selbst 3 % beschließen. Selten so gelacht. Auf Wiedersehen, SPD.
Das war ohne jeden Zweifel ein Bruch eines klaren Wahlversprechens und wird der SPD in den nachfolgenden Landtagswahlen sicher manche Stimme gekostet haben. Ich selber und die Aktiven unseres Ortsvereines hadern auch immer noch, daß wir als plakatklebende Basis so eindeutig vera****t wurden, es im Gegenzug bei den Koalitionsverhandlungen kein gleichwertiges Zugeständnis der CDU gab und von der SPD-Führung oder den abnickenden SPD-Bundestagsabgeordneten bis heute keine Entschuldigung. Kein Wunder, daß die SPD in den Umfragen so schlecht dasteht.
SPD nicht mehr wählen wollen ist das eine. Gar nicht wählen kann keine Alternative sein, denn dann wählen eben doch nur die anderen für einen. Welche glaubwürdigere Alternative gibt es, die sozialdemokratische Positionen (und darum geht es doch) vertritt und in einer künftigen Regierung (und nur dort ist Veränderung möglich) auch umsetzt? Anders gefragt: Wen wirst Du wählen?